Chronisch neugierig...
… sind IÖW und VÖW seit ihrer Gründung im Jahr 1985. In Projekten, auf ihren Tagungen und mit Publikationen suchen, finden und verbreiten wir Wissen für nachhaltiges Wirtschaften. Sie können hier Meilensteine aus der Geschichte von IÖW und VÖW nachlesen.
1985
- Im Mai gründet Reinhard Pfriem IÖW und VÖW. Unterstützung erhält er dabei von zwölf IÖW-Gründungs-Gesellschaftern.
- Reinhard Pfriem übernimmt die Geschäftsführung. Das Büro richtet er in seiner Wohnung in der Berliner Niebuhrstraße ein.
- Marion Wiegand
wird studentische Hilfskraft für Buchführung und Organisation von IÖW und VÖW. Heute ist sie als kaufmännische Geschäftsführerin
des IÖW tätig.
- "Wege aus dem industriellen Wachstumsdilemma" lautet der Titel der IÖW-Eröffnungstagung im November.
- Die Dokumentation der Tagung veröffentlicht das IÖW seine erste Schriftenreihe. Bis heute hat das Institut 179 Bände herausgegeben.
1986
- Im März erscheint erstmals der IÖW/VÖW-Informationsdienst. Er informiert 4-6-mal jährlich über Aktivitäten von Institut und Vereinigung und andere Aktivitäten der ökologischen Wirtschaftsforschung. Später geht aus dem Informationsdienst die Fachzeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ hervor, die von IÖW und VÖW gemeinsam herausgegeben wird.
- Erstes großes Gutachten über „Wirkungen eines Ausstiegs aus der Kernenergie“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft (gemeinsam mit dem Öko-Institut). Die Thesen des IÖW sind dem Auftraggeber allerdings zu forsch - im Gegensatz zu einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung zum gleichen Thema beachtete das Ministerium das IÖW-Öko-Papier kaum.
- November: IÖW-Tagung „Umweltentlastung durch wirtschaftlichen Strukturwandel“.
1987
- IÖW-Jahrestagung „Wirtschaftsethik und ökologische Wirtschaftsforschung“.
- Das IÖW zieht in ein größeres Büro in der Berliner Giesebrechtstraße 13.
1988
- Große Auszeichnung für das Institut: Die EG verleiht dem IÖW-Projekt „Sandoz und die Folgen“ das Zeichen
des Europäischen Umweltjahres 1987/88.
- Juni: VÖW-Jahrstagung „Ökologische Produktionskonzepte“.
- Das IÖW nimmt zur umwelt- und energiepolitischen Wirkung der Steuerreform
1990 Stellung.
- November: IÖW-Jahrestagung „Ökologischer Konsum“.
- Dezember: Das IÖW-Gutachten Neuorientierung der bundesdeutschen Währungs-
und Finanzpolitik im internationalen Rahmen Anforderungen unter demokratischen,
sozialen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten erscheint.
1989
- VÖW-Jahrestagung „Staatliche Wirtschaftspolitik als Umweltzerstörung“.
- September: Ab der Ausgabe 3/89 erscheint der IÖW/VÖW-Informationsdienst in einem moderneren Layout.
- Das IÖW eröffnet ein Regionalbüro in Wuppertal.
- Juli: Das IÖW gliedert sich in sechs Forschungsfelder: Ökologische Unternehmenspolitik, Umweltökonomie, Ökologische Strukturpolitik, Ökologische Verbraucherpolitik sowie Ökonomische Theorie – Ökologischer Diskurs und Ökologische Arbeitspolitik.
- November: IÖW-Tagung „Regionale Entwicklungskonzepte“.
1990
- Das IÖW erarbeitet das Gutachten „Umweltreport DDR“. Es erscheint
als Fischer-Taschenbuch und ist bis heute die einzige Veröffentlichung des
IÖW, die ins Japanische übersetzt wird.
- Das IÖW ist Gründungsmitglied des ökoforum, einer
Kooperation von sieben führenden ökologisch orientierten Forschungsinstituten
im deutschsprachigen Raum.
- Februar: Christine Jasch, eine Gesellschafterin des IÖW, gründet ein Institut
für ökologische Wirtschaftsforschung in Österreich.
- Juni: Jahrestagung der VÖW „Ökologische Wirtschaftsforschung in der DDR
und in der Bundesrepublik“.
- Juni: Das IÖW eröffnet ein Regionalbüro in Kiel.
- Aufbau des Forschungsfelds „Ökologischer Konsum“ in Wuppertal.
- Oktober: Eröffnung des IÖW-Büros in Heidelberg.
- Oktober: Stefan Zundel wird neuer Geschäftsführer des IÖW.
- November: IÖW-Jahrestagung „Die ökologische Herausforderung für die ökonomische
Theorie“
- IÖW-Gutachten „Ökologisch-Ökonomische Perspektiven für Berlin 2010“
- Die IÖW-Schriftenreihe „Chlorchemie –
Struktur und historische Entwicklung“ erscheint - ein Band, der auch noch im Jahr 2005 bestellt
wird.
1991
- Juni: VÖW-Jahrestagung: „Auf dem Weg zur Ökologischen Ökonomie?“
- Dezember: IÖW-Jahrestagung „Ökologische Konzepte oder weiter so in der Verkehrswirtschaft?“
- Das IÖW und die AG für Prozesssteuerungs- und Informationssyteme
(PSI) präsentieren auf der Cebit einen Prototyp für das EDV-gestützte
Umweltcontrolling.
- Die VÖW
gründet ihren Studierendenkreis.
- Das IÖW gibt sich ein neues Institutsprofil.
1992
- Juni: VÖW-Jahrestagung: „Ökologie und Entwicklung“.
- Für Greenpeace erstellt das IÖW sein Gutachten „Ökonomisch-ökologische Bewertung der Elbekanalisierung“ .
- Dezember: IÖW-Jahrestagung: „Umweltqualitätsziele von Unternehmen und
ihre Durchsetzung“ in Hannover.
- Die IÖW-Studie Blickwende in der Technologiepolitik
Naturumgang, Bedürfnisse und räumliche Entwicklungsperspektiven
der Region Bergisches Land erscheint.
- Das Umweltbundesamt beauftragt das IÖW mit der Durchführung des Projekts „Möglichkeiten der Verbesserung der betrieblichen
Situation durch Umweltcontrolling“.
1993
- Studie „Chancen und Risiken ökologischer Wirtschaftspolitik in Sachsen-Anhalt“
im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung Magdeburg.
- Juni: VÖW Jahrestagung „,Rollback’ der Ökologie? – Umweltschutz trotz ökonomischer
Krise und Umbruch in Europa“.
- Oktober: IÖW-Jahrestagung „Ökologische Produktpolitik – Anforderungen,
Instrumente, Akteure“.
- Mit dem Buch Verkehrswende - Ökologisch-ökonomische
Perspektiven für Stadt und Region legt das IÖW erstmals ein
konsistentes Leitbild für eine ökologisch nachhaltige Entwicklung
im Verkehr vor, das auch den ökonomischen Rahmen umfasst.
1994
- Juni: VÖW-Jahrestagung „Privat oder Staat“.
- November: IÖW-Jahrestagung „Ökologie und Innovation – Blockaden, Bedingungen,
Ziele“.
- Das IÖW-Büro Schleswig-Holstein zieht nach Hamburg um.
- Das IÖW gibt sich ein neues Logos, das bis heute bestehen bleibt.
- Das IÖW bearbeitet nun zahlreiche regionale Projekte in Büros in Berlin, Wuppertal, Heidelberg, Hannover und Hamburg.
- IÖW und future führen das erste Ranking von Umweltberichten und Umwelterklärungen
durch. Es folgen weitere Rankings in den Jahren 1996, 1998, 2000 und 2005.
Mit den regelmäßigen Rankings tragen IÖW und future erheblich zur Ausweitung
der betrieblichen Berichterstattung über Umwelt und Nachhaltigkeit bei und
fördern die Qualität der Berichterstattung.
- Das erste große BMBF-Verbundvorhaben des IÖW entwickelt Wege
zu einer Ökologisch verträglichen Mobilität in Ballungsräumen
(gemeinsam mit dem Wuppertal-Institut).
1995
- Februar: Das IÖW schließt sein Hamburger Büro.
- Aufbau des Forschungsfelds „Stadtforschung, Planung, Verkehr“.
- Gutachten „Ordnungspolitische Grundfragen für eine nachhaltige zukunftsverträgliche
Entwicklung“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft.
- Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeichnet das IÖW-„Handbuch Umwelt-Controlling“ als Bestes Fachbuch des
Jahres im Bereich Umweltmanagement aus.
1996
- Marion Wiegand wird kaufmännische Geschäftsführerin, Heinz Kottmann
wird wissenschaftlicher Geschäftsführer des IÖW.
- IÖW und VÖW bauen ihren Informationsdienst zur Fachzeitschrift „Ökologisches
Wirtschaften“ aus. Diese erscheint nun im Münchner ökom-Verlag.
- Mai: Das IÖW veranstaltet die erste internationale Umweltmanagement-Tagung
Schritte zum nachhaltigen Unternehmen in Hannover.
- Mai: Die Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher
Forschungsinstitute e.V. (ARGE-Institute) nimmt das IÖW als neues Mitglied auf.
- September: Gründung des VÖW-Absolventenkreises durch 15 ehemalige Mitglieder
des Studierendenkreises.
- Dezember: VÖW-Jahrestagung „Unternehmen Nachhaltigkeit. Macht Markt und
politische Mitverantwortung“.
- F ür das vom IÖW eingerichtete Öko-Controlling erhält die Firma Wilkhan (Wilkening & Hahne GmbH & Co.) mit dem Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den
höchst dotierten Umweltpreis Europas.
1997
- November: VÖW-Jahrestagung „Ökologische Wirtschaftsforschung im 21. Jahrhundert“ über Interdisziplinarität in der ökologischen Wirtschaftsforschung.
- Das IÖW-Gutachten „Einsatz preispolitischer Instrumente in der Güterverkehrspolitik“ im Auftrag von Bündnis 90/die Grünen erscheint als Schriftenreihe 121/97.
1998
- Zusammen mit dem ifo-Institut forscht das IÖW über die Standortbedingungen Berlins für umwelttechnische Produktion sowie für eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft.
- Das Forschungsfeld „Ökologischer Konsum“ entwickelt konzeptionelle Grundlagen für drei Öko-Kaufhaus-Standorte.
- IÖW-Mitarbeiter veröffentlichen verschiedene Bücher, darunter eines zum Thema „Umweltkommunikation und Wettbewerbsfähigkeit“.
- Juli: Das IÖW baut seine Webseite auf (www.ioew.de).
1999
- Januar: Thomas Korbun wird wissenschaftlicher Geschäftsführer.
- Die Geschäftsstelle Berlin zieht in die Potsdamer Straße 105.
- Auch die VÖW geht online (www.voew.de).
- Der IÖW-Geschäftsbericht erscheint in neuem Design.
- Juni: IÖW/VÖW-Jahrestagung Umweltschutz im globalen Wettbewerb
neue Spielregeln für den Unternehmenserfolg in Hannover.
2000
- Mai: Mit dem Workshop „Neue Nutzungskonzepte für Produkte“ in Mannheim schließt das IÖW ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgreich ab. Hauptthema der Veranstaltung sind ökoeffiziente Dienstleistungen.
- Oktober: Jubiläumstagung 15 Jahre IÖW und VÖW „Regulative Ideen nachhaltigen Wirtschaftens“.
- Gründung der „Stiftung ökologisches Wirtschaften (SÖW)“.
- IÖW-Tagung in Hannover: „Umweltcontrolling im Bereich der öffentlichen Hand“.
- Das IÖW relauncht seinen Internetauftritt.
2001
- „Nachhaltigkeitsstrategien - Quo vadis?“ - IÖW und die Forschungsstelle für Umweltpolitik der FU Berlin diskutieren auf einem Workshop politische Sustainability-Ansätze.
- Juni: IÖW und imug veröffentlichen einen Leitfaden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.
- Juni: Das IÖW veröffentlicht ein Gutachten zur Integrierten Produktpolitik.
- Juni: DGB und Hans-Böckler-Stiftung stellen eine IÖW-Studie zu nachhaltiger
Mobilität in Betrieben vor.
- Das IÖW akquiriert ein Forschungsprojekt des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Thema: „Good practice in der nachhaltigen Regionalentwicklung“.
- Die EU in der Kritik: Zusammen mit den Ökoforum-Partnerinstituten fordert das IÖW mehr Nachhaltigkeit für das neue Forschungsrahmenprogramm.
- Oktober: Tagung „Perspektiven der Nachhaltigkeitsberichterstattung: Inhalte, Formen, Nutzen“.
2002
- Die VÖW verfasst eine Stellungnahme zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung.
- Mit Dr. Martin Kohlhase wird ein langjähriger IÖW-Praxispartner zum „Ökomanager 2002“ ausgezeichnet. Das Vorstandsmitglied der Weleda AG wird von WWF und Capital geehrt.
- April: Ein japanisches Umweltberichte-Ranking wird nach der IÖW-future-Methode durchgeführt.
- August: Die IÖW Summer Academy „Regional Governance“ findet in Wuppertal statt.
- September: Internationale IÖW-Tagung „Governance and Sustainability“ in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).
- Das IÖW untermauert seine Marktführerschaft in Sachen Nachhaltigkeitsberichterstattung. Zusammen mit imug gibt das Institut den Ratgeber „Nachhaltigkeitsberichterstattung - die Praxis glaubwürdiger Kommunikation zukunftsfähiger Unternehmen“ heraus. Das Buch erscheint im Erich Schmidt Verlag.
- November: Der Photovoltaik-Branchenreport erscheint. Das IÖW hat den Bericht im Auftrag der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) erstellt.
2003
- Januar: IÖW-Workshop in Berlin „Mit Nanotechnologie zur Nachhaltigkeit?“
- Januar: Internationale Konferenz "Social Learning, Sustainability and Participatory
Approaches".
- Mai: Das Wuppertaler IÖW-Büro zieht nach Hannover um.
- September: IÖW Summer Academy 2003 „From Government to Governance: The
Case of Integrated Product Policy (IPP)“.
- „Nachhaltige Elbe bis 2020 “: Das IÖW bezieht Stellung.
- Zusammen mit der Vereinigung für ökologische Ökonomie (VÖÖ) veranstaltet die VÖW in Heidelberg
die Tagung Nationale Nachhaltigkeitsstrategien: Perspektiven der Umsetzung und Weiterentwicklung. Kooperationspartner ist der Rat für Nachhaltige Entwicklung.
- Das IÖW gründet im Herbst den Forschungsbereich Nachhaltige
Energiewirtschaft und Klimaschutz.
2004
- Februar: Tagung des Projektes „Agrobiodiversität entwickeln“.
- März: Das IÖW stellt die Ergebnisse forschungsfeldübergreifenden Studie „Was kostet ein Schnitzel wirklich?“ vor.
- Juni: Die renewables 2004-Konferenz findet in Bonn statt. Mit mehreren Partnern veranstaltet das IÖW einen Side-Event.
- September: Die dritte IÖW Summer Academy: „Sustainable Corporate Governance“ findet in Potsdam statt.
- „Zeitstrategien oekologischer Innovationspolitik“: In einer Broschüre erläutert das IÖW Wege in Richtung Nachhaltigkeit.
- Dezember: Mit der Autumn Academy „Sustainability in River Basins - A Question of Governance“ in Berlin-Schmöckwitz endet das Governance-Projekt des IÖW.
2005
- Februar: Die Ergebnisse des IÖW/future-Rankings der Nachhaltigkeitsberichte 2005 unter der Schirmherrschaft von Dr. Volker Hauff werden vorgestellt. Henkel siegt vor KarstadtQuelle und Otto.
- Juni: Tagung „Appetit auf Schule“ in Berlin.
- September: Die Ausgabe 3/2005 der IÖW/VÖW-Zeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ erscheint mit weiterentwickeltem Konzept und mit neuem Layout. Ökologisches Wirtschaften ist die führende Fachzeitschrift zum nachhaltigen Wirtschaften im deutschsprachigen Raum.